09.20.06

Bruno H. Bürgel Schule in Lichtenrade schließt Eingang Schillerstraße – Protest wird laut

Veröffentlicht in Lichtenrade, Lokales um 12:18 von Rolf Jürgen Franke

Das Eingangstor zur Bruno H. Bürgelschule (Grundschule) in der Schillerstraße wurde kürzlich aus Steuermitteln erneuert. Um so mehr stößt es bei Eltern und Schülern auf Unverständnis, dass das Tor jetzt – seit dem Ende der Sommerferien – auf Dauer verschlossen bleiben soll.

Als Grund für die Schließung des Schuleingangs Schillerstraße werden Anwohnerbeschwerden genannt, die beklagen, dass Schulkinder mit dem Auto in der Schillerstraße abgesetzt werden. Ein kurzsichtiges Argument: Jetzt werden die Schulkinder im Rackebüller Weg abgesetzt, so dass die Anwohner des Rackebüller Weges eine entsprechende Mehrbelastung haben und sich die Probleme auf einem Punkt um so intensiver konzentrieren.

Die Alternative wurde von Eltern schon vorgeschlagen: Halteverbotsschilder vor dem Eingang in der Schillerstraße, um unvernünftige Eltern aus der Umgebung davon abzuhalten, ihre Kinder unnötigerweise mit dem Auto zur Schule zu fahren.

Es bleibt abzuwarten, ob eine vernünftige Lösung gefunden wird, die nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird, die zur Zeit unnötige Umwege in Kauf nehmen müssen.

Inzwischen wurde von Eltern einer Schülerin bei dem Verwaltungsgericht Berlin ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt, durch die das Schulamt des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg verpflichtet werden soll, den Schuleingang Schillerstraße außerhalb der gesetzlichen Ferienzeiten während der normalen Schulöffnungszeiten auch in dem Zeitfenster von 08.10 Uhr bis 11.00 Uhr tagsüber geöffnet zu halten.

Vgl. Lichtenrader Notizen.

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