11.10.05
Serientäter zu 3 Jahren und 2 Monaten Jugendstrafe verurteilt
LiLa hat hier berichtet. Am 10.11.2005 wurde der Täter zu einer Jugendstrafe von 3 Jahren und 2 Monaten verurteilt, deren Aussetzung zur Bewährung gesetzlich nicht möglich war, weil höchstens Strafen bis einschließlich 2 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden können. Die 9. Strafkammer – Jugendkammer – des Landgerichts Berlin hat Haftfortdauer beschlossen. Der Angeklagte bleibt vorerst weiter in Untersuchungshaft, und zwar bis das Urteil rechtskräftig ist – dann wird sofort im Anschluss die Jugendstrafe vollstreckt. Der Angeklagte hat auch die Möglichkeit, Revision gegen das Urteil einzulegen. Diese muss innerhalb einer Woche engelegt werden. Der Tagesspiegel berichtet über den Ausgang des Verfahrens.
„Sawis hatte bislang vor Gericht ein wirksames Rezept: Geständnis und Reue brachten ihm Bewährungsstrafen. Doch damit ist nun Schluss. „Diese Chance haben Sie leichtfertig in den Wind geschlagen, jetzt ist Knast angesagt“, machte ihm gestern ein Jugendgericht klar. Wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Raubes wurde der 19-Jährige zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. In die Entscheidung wurden zwei frühere Bewährungsstrafen mit einbezogen. Damit ging es insgesamt um rund 20 Taten, zumeist Körperverletzungen.“
11.07.05
Serientäter schlug auch in Lichtenrade zu
Heute begann die Hauptverhandlung vor der 9. großen Strafkammer – Jugendkammer – des Landgerichts Berlin gegen einen Serientäter, der zuletzt 5 Lehrer auf dem Schulhof einer Marienfelder Schule verprügelt hatte und mit einer Bewährungsstrafe davon gekommen war. In der Bewährungszeit kam es zu zwei Vorfällen, nämlich einer Schlägerei vor einem Marienfelder Lokal und – in Lichtenrade auf einem Parkplatz – zu einem Vorfall, bei dem einem Schüler sein Handy gewaltsam weggenommen wurde. Beide Vorfälle wurden angeklagt. Die Beweislage scheint nicht für den Angeklagten zu sprechen. Der Verteidiger setzt auf erheblich verminderte Schuldfähigkeit des Angeklagten, weil dieser unerlaubt Anabolika eingenommen habe, die ihn agressiv gemacht hätten. Es sieht nicht so aus, dass der in Untersuchungshaft einsitzende Angeklagte so schnell wieder in Freiheit seine Agressionen ausleben wird. Der Tagesspiegel berichtet.
11.02.05
Manager für Transaktionen
Bauerfänger bieten per E-Mail Jobs als „Manager für Transaktionen“ an:
„Sie werden die Überweisungen für unsere Gesellschaft bekommem. Sie müssen eine Bankstelle in der Nähe haben, damit Sie jederzeit die Möglichkeit hätten im Laufe von einigen Stunden, die Gelder vom Konto abzuheben. Sie müssen ein Privat-, Arbeitstelefon oder Handy haben, damit wir mit Ihnen unverzüglich den Kontakt aufnehmen können.“
Beihilfe zur Geldwäsche wird ernst genommen. Vgl. § 261 StGB Es sollte niemand auf E-Mails dieser Art hereinfallen.